WICHTIG: Vorm Lesen!

BILD: ibasid - WICHTIG: Vorm lesen!

Hallo und herzlich willkommen auf www.ibasid.de,Frank Stolzenberger

ich darf mich kurz vorstellen. Mein Name ist Frank Stolzenberger, Jahrgang 1969, wohnhaft im schönen Miltenberg am Main.

Damit Sie sich über die Beiträge auf ‚ibasid‚ ein besseres Gesamtbild machen können an dieser Stelle etwas zu meiner Person und der Intention von ‚ibasid‚.

ibasid‚ ist das Akronym aus ‚Ich bin, also sollte ich denken.‘, angelehnt, bzw. abgeleitet vom bekannten Ausspruch des Philosophen René Descartes „Ich denke, also bin ich„.
Die komplexe Fähigkeit Dinge zu hinterfragen, zu beobachten, zu analysieren, gedanklich in die Vergangenheit einzutauchen, Vergangenes bewusst als ‚Unbeteiligter‘ zu reflektieren oder ‚weiter denken‘, also in die Zukunft, ist wohl das, was uns Menschen auszeichnet und was ohne Zweifel die phantastischsten Errungenschaften hervorgebracht hat, aber leider auch die grausamsten.

Nur soviel schon vorab: Seit über 17 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Themen rund um das Zusammenleben des Menschen. Ich gehöre keiner Partei oder irgendeiner anderen Gruppierung an. Unabhängigkeit ist meiner Einschätzung nach eine optimale Grundvoraussetzung um möglichst objektiv mit den Dingen umgehen zu können. Ich habe keine Feindbilder in diesem Sinne (Rassismus, Religionshass, Antisemitismus oder andere). Nichtsdestotrotz halte ich manche Gruppierungen, Personen und Gesinnungen durchaus für gesellschaftsschädigend, versuche jedoch die Sache an sich und mögliche Ursachen dahinter zu beleuchten, zu verstehen, stets verbunden mit der Frage, ob und wie es denn besser ginge.

Glaube
Ich glaube, dass der Mensch im Grunde ein soziales Lebewesen ist, welches ‚dankbar‘ ist, wenn es in Frieden leben kann und nach Möglichkeit einfach sein Leben genießen möchte. Wobei die ‚Dankbarkeit‘ an vielen Stellen traurigerweise der Selbstverständlichkeit gewichen sein dürfte und in der Folge zu einer gewissen Leichtfertigkeit, teils sogar maßlosen Überheblichkeit geführt hat.  Jeder Mensch hat meiner Meinung nach eine gleichwertige Daseinsberechtigung, ganz gleich welcher Herkunft, welcher Ethnie, welchen Geschlechts, welchem Glauben oder welcher sexuellen Orientierung er angehört.

Ich glaube, wir leben in einer Art soziokultureller Erbsünde die viele psychische Leiden hervorgebracht hat, gerade auch in unserer westlichen Zivilisation. Und ich glaube, dass diese mit Bewusstsein (sich klar werden, verstehen) überwunden werden kann, sogar sollte, wenn sich der Zustand, der Trend bessern soll. An einen Schöpfergott glaube ich nicht, ich betrachte Religionen kritisch, jedoch sachlich und sehe immer den Menschen vor der Religion. Religion sollte Privatsache sein, aber auch bei Bedarf sachlich und differenziert thematisiert werden dürfen, ohne dafür verteufelt zu werden.

Realität
Kriege, leider heute wieder aktueller denn je sind eine Erblast der Geschichte, die es meiner Meinung nach dringend zu überwinden gilt. Davon, das ist leider kein Glaube, sondern die bittere Realität, sind wir als Zivilisation derzeit offenbar weit weg.

Ich glaube, es geht besser
Das zunehmende Ungleichgewicht, auch wenn wir vielleicht nicht selbst betroffen sind, und die wachsende Disharmonie in vielen Lebensbereichen, im Kleinen wie auch im Großen sind kaum noch zu leugnen und es hat Ursachen. Diese sind kein Naturereignis. Ich glaube, würden wir uns miteinander auf ein paar wesentlich Punkte (Kernprobleme, -defizite, deren Ursachen erkennen, Lösungen miteinander erarbeiten, Ursachen beheben) konzentrieren, anstatt mit immer größerem Aufwand die Symptome zu bekämpfen, könnte die Welt theoretisch recht bald eine bessere sein. Wie heißt es so treffend, manchmal muss vielleicht erst schlimm kommen, bevor es besser werden kann. Ich persönlich bevorzuge Transformation anstatt unkalkulierbare Umstürze. Aber diese Veränderung wird wohl kaum an den Organen und Insitutionen liegen, die es bisher eben nicht geschafft haben. Hier sind meiner Einschätzung nach wir ‚einfachen‘ Menschen gefragt. Der heute erstmals mögliche Informations-Austausch birgt natürlich Risiken aber auch Chancen. Die Möglichkeit sich über die eigenen persönlichen Prägungen und Grenzen hinaus zu informieren, seinen Horizont zu erweitern, bieten eine hervorragende Gelegenheit. Diese Chancen und Möglichkeiten gab es in der gesamten Menschheitsgeschichte noch nie. Empathie und Verständnis halte ich für zwei wichtige Schlüsselbegriffe. Grenzenlose Toleranz kann genau so verheerend sein, wie totale Intoleranz. Ein gesünderes und vernünftigeres Maß zu finden halte ich für möglich, mehr noch, sogar für notwendig.

Uns Menschen vereint weitaus mehr, als uns trennt. Das sollten wir uns meiner Meinung nach gerade in diesen Zeiten vor Augen halten. Derzeit sind wir, wenn ich mir die öffentlichen Debatten aber auch den Diskussionsstil in sozialen Netzwerken ansehe, im Umgang miteinander eher auf einem gegenteiligen und leider destruktivem Weg. Ein altes Sprichwort besagt, der Fisch würde vom Kopf her stinken. Und hier würde ich mir wünschen, dass gerade aus den etablierten Reihen mit Einfluss und Reichweite mit gutem Beispiel vorangegangen wird, was in Ton- und Wortwahl immer häufiger nicht mehr der Fall ist. Die Stimmungen werden oftmals angeheizt, medial dazu überzeichnet, anstatt zu versachlichen. Aber auch gleichzeitig ein Appell an uns selbst, auf diese Stimmungen eben nicht so sehr einzusteigen. Die Gemeinsamkeiten finden.

Intention
Mit dem Weblog ‚ibasid‚ möchte ich zum einen den Finger in manche Wunde legen, auf meiner Einschätzung nach relevante Defizite aufmerksam machen und hoffentlich nützliche Informationen zu gesellschaftlichen, politischen Ereignissen und Entwicklungen geben. Und bei aller Kritik ist es mir ebenso wichtig auch auf neue, vielleicht noch ungehörte, oder kaum öffentlich thematisierte Konzepte und Ideen aufmerksam zu machen und diese zur Diskussion stellen. Schlicht: Zum Nachdenken anregen, zum Hinterfragen. – Denn, Stimmungen, das belegt die Geschichte zu Genüge, führen nicht selten in unberechenbares Chaos, das kaum ein Mensch wollen kann.

In diesem Sinne wünsche ich trotz der unruhigen Zeiten gute Gedanken und hoffentlich mit www.ibasid.de ein für Sie nützliches und bereicherndes Instrument.

Herzlichst, Ihr Frank Stolzenberger